In Deutschland begannen einige örtliche Behörden zwischen 1870
und 1890 wegen Fällen von Fahrerflucht Nummernschilder für
Fahrräder vorzuschreiben. Im Jahr 1896 wurde in Baden das erste
Nummernschild an einem Auto befestigt.
Die Kreisreform in Sachsen-Anhalt wurde im Jahr 2005 per Gesetz verabschiedet
und trat 2007 in Kraft. Im Zuge der Maßnahme wurden die bislang 21 Landkreise
auf 11 Landkreise verringert. Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld entstand durch
die Fusion der Landkreise Köthen und Bitterfeld, der Stadt Zerbst sowie zahlreicher
Dörfer der VG Elbe-Ehle-Nuthe des aufgelösten Landkreises Anhalt Zerbst. Im Landkreis
Köthen wurden die Fahrzeuge vorab mit dem Kennzeichen KÖT zugelassen. So geschehen
in den Verwaltungsgemeinden Gröbzig, Edderitz, Radegast und Osternienburg. Der
Landkreis Bitterfeld besaß das Kennzeichen BTF und schloss die Einheitsgemeinden
Sandersdorf und Zörbig
sowie die Verwaltungsgemeinden Wolfen, Raguhn und Mulde-Stausee ein. In Zerbst
zugelassene Fahrzeuge trugen das Kennzeichen AZE.