In Deutschland begannen einige örtliche Behörden zwischen 1870
und 1890 wegen Fällen von Fahrerflucht Nummernschilder für
Fahrräder vorzuschreiben. Im Jahr 1896 wurde in Baden das erste
Nummernschild an einem Auto befestigt.
Der Landkreis Mittelsachsen wurde im Zuge der sächsischen Gebietsreform im Jahre
2008 aus den einstigen Landkreisen Freiberg, Döbeln und Mittweida gebildet. Eine
Besonderheit stellt der Landkreis Döbeln dar. Vormals zum Regierungsbezirk Leipzig
gehörend, zählt das Gebiet nun komplett zur Landesdirektion Chemnitz. Als Kennzeichen
für den Landkreis Mittelsachsen wurde FG, für den ehemaligen Landkreis Freiberg übernommen.
Der einstige Landkreis Döbeln besaß das Kennzeichnen DL. Dazu zählten die Städte
Hartha, Leisnig und Waldheim sowie die Gemeinden Ostrau und Großweitzschen. Dem
früheren Landkreis Mittweida gehörten die Ortschaften Burgstädt, Frankenberg,
Hainichen, Penig, Rochlitz und Geringswalde an. Das damalig geläufige
Kennzeichen war MW.