In Deutschland begannen einige örtliche Behörden zwischen 1870
und 1890 wegen Fällen von Fahrerflucht Nummernschilder für
Fahrräder vorzuschreiben. Im Jahr 1896 wurde in Baden das erste
Nummernschild an einem Auto befestigt.
Im Zuge der Kreisgebietsreform in Sachsen im Jahre 2008 wurde der Erzgebirgskreis
gebildet. Er entstand durch die Zusammenlegung der früheren Landkreise Stollberg,
Aue-Schwarzenberg, Annaberg und Mittlerer Erzgebirgskreis. Der Erzgebirgskreis
besitzt eine Fläche von 1828 Quadratkilometern. Verwaltungssitz ist Annaberg-Buchholz.
Im Erzgebirgskreis leben 385.000 Menschen. Der Mittlere Erzgebirgskreis besaß früher
das Kennzeichen MEK. Darunter fielen die Städte Zschopau, Seiffen, Marienberg
und Olbernau. Im Landkreis Stollberg wurden die Fahrzeuge mit STL zugelassen.
So in den Städten Zwoenitz, Oelsnitz oder Hohndorf. Mit dem Kennzeichen ASZ waren
die Kraftfahrer im früheren Kreis Aue-Schwarzenberg unterwegs. Dazu zählen die
Orte Schneeberg, Schlema, Eibenstock oder Zschorlau. Der Landkreis Annaberg besaß das
Kennzeichen ANA und umfasste die Städte Ehrenfriedersdorf, Geyer, Schlettau und Joehstadt.