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In Deutschland begannen einige örtliche Behörden zwischen 1870 und 1890
wegen Fällen von Fahrerflucht Nummernschilder für Fahrräder vorzuschreiben.
Im Jahr 1896 wurde in Baden das erste Nummernschild an einem Auto befestigt.
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Rote Kennzeichen

Informationen rund um das Thema rote Kennzeichen

Rote Autokennzeichen für bestimmte Zielgruppen

Das Auto-Nummernschild mit roten Zeichen auf weißem Grund und rotem Rand wird von der örtlichen Zulassungsbehörde ausschließlich an vertrauenswürdige Kraftfahrzeughersteller, Teilehersteller, Kfz-Werkstätten und Kfz-Händler ausgegeben, die dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen. Eine davon ist das Vorhandensein einer ausreichenden Kfz-Haftpflichtversicherung, eine andere, die Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanz- und Steueramtes und zuletzt ein Auszug aus der Schuldnerkartei des zuständigen Amtsgerichtes.

Begrenzter Einsatz von roten Kfz-Kennzeichen in Betrieben

Rote Kennzeichen werden von diesen Betrieben nur für den Eigenbedarf und ausschließlich bei Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten von ansonsten nicht zugelassenen Fahrzeugen eingesetzt. Sie bestehen aus einem Zulassungskürzel des jeweiligen Zulassungsbezirks, der Zulassungsplakette und einer Zahlenreihe, die stets mit "06" oder bei Oldtimern mit "07" anfängt. Diese Nummernschilder sind keinem Fahrzeug fest zugeteilt und können beliebig oft an unterschiedlichen Fahrzeugen verwendet werden. Dies hat zur Folge, dass die Daten jeder Nutzung in einem separaten Fahrtenbuch eingetragen und nachprüfbar aufbewahrt werden müssen. Der missbräuchliche und kriminelle Einsatz der roten Nummernschilder, die trotz hoher Strafen oft nicht an die Zulassungsstellen zurückgegeben wurden, veranlasste den Gesetzgeber 1998 zur Suche nach einer anderen Lösung und man entschied sich zum Verbot des Gebrauchs durch Privatpersonen.

Lange Tradition der roten Autokennzeichen

Rote Nummernschilder haben inzwischen eine fast 100-jährige Tradition. Sie wurden bereits 1910 in Berlin von dem damaligen Polizeipräsidenten eingeführt. Die weißen Schilder mit roter Schrift und der "0" am Beginn der Erkennungsnummer waren auch zu Kaisers Zeiten nur kurzen und zweckgebundenen Fahrten vorbehalten. Bei diesem Sonderkennzeichen hat damit neben der Farbe Rot auch die "Null" die Zeit bis heute überlebt.

Rote Kfz-Kennzeichen für Zweiräder

Rote Kennzeichen gibt es auch für Mofas, Kleinkrafträder, Roller und motorbetriebene Rollstühle. Sie werden auch hier ausschließlich für Probe- und Überführungsfahrten von Betrieben des Kraftfahrzeughandwerks eingesetzt.
Euro-Kennzeichen
1998 hat die EU Kommission die Einführung des Euro-Kennzeichens für alle EU Länder beschlossen. Damit sollte die Zusammengehörigkeit innerhalb der Gemeinschaft auch sichtbarer werden. Die bisherigen Nummernschilder der Länder blieben weiterhin gültig

Grüne Kennzeichen
Die amtlichen Nummernschilder für grüne Kennzeichen sehen genauso aus wie die normalen schwarzen amtlichen Kennzeichen, nur dass statt der schwarzen Farbe grün verwendet wurde. Für diese Sonderkennzeichen sind bestimmte Voraussetzungen notwendig.

Saison-Kennzeichen
Saison-Kennzeichen sind für Kfz gedacht, die nicht das ganze Jahr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dazu zählen unter anderem Pkw Cabrio, Motorräder aber auch Winterdienstfahrzeuge.